Barbara Weigand
 Schippacher Jungfrau und Seherin
           St. Antonius-Kirche wo Barbara Weigand fast immer die Tabernakel-Ehrenwache abhielt.
  

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Papst und Kirche

Papst und Kirche in den Privatoffenbarungen der Barbara Weigand.

Welterneuerung ist das leitende Motiv in den Offenbarungen der Barbara Weigand. Eine Welterneuerung ohne Papst und Kirche, also ohne den sichtbaren Stellvertreter Jesu Christi und ohne die von Christus gestiftete Kirche, in welcher Er fortlebt und fortwirkt, ist ausgeschlossen, weil unmöglich und undenkbar. Es kann daher nicht verwundern, wenn in den Ansprachen, Belehrungen, Mahnungen und Offenbarungen, um die es sich hier handelt, fortgesetzt von Papst und Kirche die Rede ist.

Es soll in dem Nachfolgenden nicht von den Belehrungen und Mahnungen, sondern hauptsächlich nur von den Offenbarungen, welche den Papst und die Kirche betreffen, Mitteilung gemacht, also die Frage beantwortet werden: Was wird von Barbara Weigand über die Zukunft von Papst und Kirche gesagt? Wo ist unsere Stellung als katholische Christen und wie gestalten wir unsere Nachfolge Christi? Was sagen uns die Botschaften des Himmels an Barbara Weigand? Und geben sie auch Antworten auf unsere heutige Zeit? Sind sie überhaupt noch aktuell und auch authentisch?

Die Frage nach Papst und die Kirche läßt sich mit einem einzigen Satz beantworten: Durch schwere Zeiten und schwere Leiden wird Papsttum und Kirche gehen müssen, aber auch zur höchsten und schönsten Blüte gelangen. Die Zeit soll kommen, wo ein Hirt und eine Herde sein werden. Und auf die anderen Fragen unserer Rolle in der Nachfolge Jesu Christi lassen wir den Herrn sprechen in Seinen unzähligen Belehrungen in den Schippacher Offenbarungen.
Ähnliches wurde nun schon von verschiedenen Heiligen und begnadigten Dienern und Dienerinnen Gottes vorausgesagt. Barbara Weigand könnte also, wie ihre Gegner behaupten, sich nur in Wiederholungen ergangen haben. Gegen die Behauptung spricht indes schon die Form, in welcher und der Zusammenhang, in welchem die Offenbarungen von Barbara Weigand ausgesprochen wurden. Die Hauptsache aber ist, daß Barbara Weigand die vorausgesagten Ereignisse nicht in eine unbestimmte Zukunft verlegt, sondern in unsere Zeit eintreten läßt. Sie selbst, die bereits, als sie diese Offenbarungen erhielt, schon das 50. Lebensjahr überschritten hatte, sollte ja noch einen Teil, ja sogar den Hauptteil der Heimsuchung und Prüfungszeit erleben.
Am 4. Januar 1900 sagte Maria zu Barbara Weigand: „Steh fest, Mein Kind, und wanke nicht! Wenn das Licht zurückkehrt, wirst du nicht mehr lange leben. Dann sollst du dich vorbereiten, daß Mein Sohn kommt und dich in die ewige Heimat, in die ewigen Gefilde abholt. Dort an der Goldenen Pforte wirst du Mich erkennen.“
Schon früher war Barbara Weigand gesagt worden, daß sie sich auf ihren Tod vorbereiten soll, wenn sie das 70. Lebensjahr erreicht habe. Die Offenbarungen der Barbara Weigand bezogen und beziehen sich also nicht auf eine unbestimmte, sondern auf die gegenwärtige Zeit; wir stehen mitten in den Kämpfen, die noch nicht abgeschlossen sind, die aber jetzt schon deutlich erkennen lassen, daß Barbara Weigand die Zeitlage richtig geschildert hat.

Doch mögen nun die Offenbarungen durch einige Belegstellen selbst für sich sprechen.

Am 2. Freitag im Dezember 1895 sagte Jesus: „O ihr Diener Meiner Kirche, hört die Stimme eures Meisters! Fürchtet nicht diejenigen, die euch gegenüberstehen. Denn wisset, daß die Gewalt, die euch gegeben, kein Mensch auf der ganzen Erde hat, auch nicht die Mächtigsten. Darum sollt ihr ihnen frei entgegentreten, und wenn sie eure Stimme nicht hören, will Ich an dem Felsen Petri ihr Haupt zerschmettern und auf den Trümmern ihrer Throne Meine Kirche wieder aufblühen lassen. Siegreich wird Meine Kirche hervorgehen aus allen Kämpfen, die man ihr bereitet, denn von Süden bis Norden, und von Westen bis Osten will Ich Meine Kirche ausbreiten. Ehe dies aber geschieht, wird ein großes Blutbad die Erde tränken und ein Wehgeschrei wird die ganze Welt erfüllen, wenn sie sich nicht bekehren. Aber eine Bedingung will Ich noch setzen: Durch das Gebet vieler frommer Seelen und durch das Wort und den Eifer Meiner Diener kann der Arm Meiner göttlichen Gerechtigkeit noch aufgehalten werden.“

Am Herz-Jesu-Freitag im Februar 1896 sagte Jesus: „Das 19. Jahrhundert legt Zeugnis davon ab, daß der Mensch verwildern kann. Es ist möglich, daß, wenn Gott Seine Hand abzieht zur Strafe, die Menschheit, auch wenn sie vorher eine ‚Gebildete‘ gewesen, sich den wilden Tieren gleichstellt und nichts mehr Gutes in diese Wesen eindringt, daß sie sich selbst untereinander zerfleischen.. Wenn alles auf dem ganzen Erdkreis durcheinander geht, da ist es, wo Ich Meine Diener hinaus senden werde. Sie sollen dann nicht scheuen das Gebrüll wilder Tiere, sie sollen auch nicht scheuen das Blitzen der Schwerter, sie sollen nicht teilnehmen an den Beängstigungen und dem Wehgeschrei der Großen und Mächtigen der Erde. Sie werden frei sein davon, weil sie Meine Diener sind. Jene aber, die heraufbeschworen Meinen Zorn, die Schuld tragen, daß die Hölle losgelassen ist in der Welt, sie sollen Meinen Zorn fühlen. Sie sollen im Frieden wandeln, Meine Diener: Denn mit ruhigem Blick, mit heiterer Stirne werden sie zusehen, wie Reiche vergehen und zusammenstürzen, aber nicht Mein Reich.“
Am Vorabend von Kreuzerhöhung 1896 sagte Jesus: „Alle Völker sind gottlos geworden, und der Glaube hat bis zu den besten Meiner Diener abgenommen. Darum hat Mein himmlischer Vater beschlossen, die Menschheit zu züchtigen und durch große Strafgerichte heimzusuchen. Diese Strafgerichte sind schon hereingebrochen, zum großen Teil dadurch, daß niemand mehr auf Meine Stimme hört, daß auch unter dem Landvolke so viel Glaubenslosigkeit herrscht, daß niemand mehr die Stimme seines Hirten hören will. Und dies ist die erste Strafrute, die hereingebrochen; das ist die Züchtigung im Inneren. Sie soll aber auch noch außen ausbrechen, wenn die Völker sich nicht zurückführen lassen, wenn die Worte, die Meine Dienerin zu euch spricht, von Meinen Dienern nicht angenommen werden. Es werden die Gottlosen einfallen; sie werden sich verbinden in der ganzen Welt; es wird so eine allgemeine Ausflucht (Ausbruch) kommen und ein schreckliches Blutbad wird die Erde decken.“

Am Vorabend vom St. Michaelis Fest 1896 sagte der heilige Erzengelfürst Michael: „Es ist entbrannt in der ganzen Schöpfung ein Streit! Ein Sturm tritt heran, der die ganze Schöpfung wieder erschüttern soll. Ausgeschieden soll wieder werden; der Weizen soll gesiebt, das Unkraut ausgerottet und ins Feuer geworfen werden. Es ist an der Zeit, da die Menschen gottlos geworden sind, und nur noch wenige glauben, daß es wirklich einen Schöpfer gibt. Darum will ich dir sagen, daß eine Zeit kommen wird, wo auch die Guten sich fragen werden: Ja, ist es denn möglich, daß Gott dies alles über uns kommen lassen kann? Harrt aus im Kampf, und wenn die Trübsal hereingebrochen ist, die alle Menschen hart fühlen sollen, dann bedenket, was ich dir gesagt habe: Der Weizen soll gesiebt, die Guten sollen ausgeschieden werden von den Gottlosen und viele Plätze werden leer werden in der heiligen, katholischen Kirche. O die verwirrten Geister! O diese Welt im 19. Jahrhundert! Wo gab es je ein Geschlecht, das diesem gleichkäme an Gottlosigkeit, wo man so seinen Gott und Herrn verachtet hätte wie jetzt? Darum wird Plage über Plage kommen und wundere du dich nur nicht, daß du so vielfach zu leiden hast, innerlich und äußerlich; so soll es allen gehen, die noch an Gott glauben, und die Ihn lieben wollen.“

Am Freitag im Oktober 1896 sagte Jesus: „Das sage Meinen Dienern, auch wenn sie spotten, auch wenn sie lachen über die Torheit der Frauen, sag ihnen, daß eine Zeit kommen wird, wo sie nicht mehr spotten und lachen werden, wo sie hilfesuchend nachgehen werden denjenigen, durch die Ich zu ihnen gesprochen habe. Es steht der Feind vor der Tür und lauert, ob das Tor geöffnet werde. Und es wird ihm geöffnet. Denn, wenn der Feind bewirkt, daß das Haus in sich selbst geteilt ist in zwei Parteien, sich selbst einander feindselig gegenübersteht, dann hat er den Sieg schon auf seiner Seite. Der Feind wird eindringen unvermerkt, er wird die kleine Schar der Kämpfenden auseinander stieben, und eine große, furchtbare Niederlage anrichten im Heer Jesu Christi!“

Am 3. Freitag im Dezember 1896 sagte Jesus: „Und ihr Mächtigen der Erde! Wenn ihr die Stimme Meiner Diener nicht hören wollt, wenn ihr sie mit Spott und Schmach zurückweist, ihr sollt wissen, daß eine Zeit kommen wird, wo ihr ihnen nachgehen werdet. Sie sollen nicht mit Furcht und Zittern sehen, wenn Reiche stürzen, wie ein Volk um das andere zerstiebt wird; denn eure Häupter sollen zerschmettert werden am Fels Petri. Und wer ist der Fels Petri? Ihr seid es, ihr gläubigen Kinder der katholischen Kirche! Ihr aber, Meine Diener, seid die Ecksteine, und an euch sollen viele, viele die Häupter zerschellen, viele, nicht nur die Mächtigen der Erde, sondern auch die Ungläubigen und alle jene, die Mein Volk verführten. Ihr aber, Meine Diener, kommt herbei zu Meinem Herzen hier in der Krippe, im Tabernakel; da will Ich euch Stärke und Stütze sein, da will Ich euch alles sein.“

Am Feste Pauli Bekehrung 1897 sagte der heilige Paulus: „Seht, das 20. Jahrhundert naht heran und es soll mit ihm ein neues Geschlecht erstehen, ein anderes Geschlecht und mit ihm soll die Kirche neu aufblühen. Aber es muß ein gewaltiger Sturm erst, ein gewaltiges Schütteln an dieser Kirche vorübergehen. Dieser Sturm hat bereits begonnen; er hat bereits angefangen und alle Gemüter sind davon ergriffen. Ein jeder Mensch, der nachdenkt in seinem Herzen, steht mit Furcht und Zittern da ober den Dingen, die er zu erwarten hat, ganz besonders aber das katholische Priestertum.

Es werden harte Tage kommen, furchtbar für das Volk Gottes. Denn das Volk Gottes ist auf Abwege geraten und es soll und muß geläutert werden; die Guten sollen von den Bösen ausgeschieden werden, und schwere und harte Drangsale werden das Volk Gottes treffen. Ihr aber, Meine Kinder, seid diejenigen, zu denen der Herr spricht: Zu euch schickt der Herr diese Dienerin Gottes, wie Er mich einst zu euch geschickt hat. Stehet fest, stehet unerschütterlich fest im Kampfe; schleudert feuersprühend das Wort des Herrn hin euren Feinden; sagt ihnen die Gebote Gottes und der Kirche. Haltet immer vor die Strafgerichte, die sie selbst herausgefordert, damit doch wenigstens die Schwachen und Wankenden gerettet werden, die noch nicht ganz in den Abgrund des Verderbens hinabgegangen sind, denn ein furchtbarer, gähnender Abgrund tut sich auf und hinein stürzen alle diejenigen, die sich abgewendet von Seinem Platz, die nicht hören auf Sein Wort, das Er spricht durch euch, Seine Diener. Rafft euch auf, ihr alle, die ihr noch gleichgültig gegenübersteht den Dingen, die da kommen sollen, ihr alle, die ihr halb zweifelnd, halb glaubend den Kopf schüttelt.

Es ist wahr, das Volk Gottes soll gesiebt werden und die Gedanken und Gesinnungen vieler Gegner sollen offenbar werden. Ihr aber, meine Kinder, harret aus und danket täglich dem Herrn, der euch bevorzugt, die geliebten Bräute des Herrn, ein Gefäß der Auserwählung zu sein. Werdet nicht irr, wenn trübe Tage kommen, wenn euer Geist verdunkelt ist, wenn eure Glieder euch nicht mehr zu tragen vermögen. Denn wißt, daß ihr vertretet den mystischen Leib des Herren, und von diesem mystischen Leib sind heutzutage, in der Zeit, in der ihr lebt, zwar viele, viele abgestorbene Glieder, und ob dessen trauert der Herr. Ihr seid die Bevorzugten, diese Trauer mit Ihm teilen zu dürfen.

Es ist der Feind alles Guten schrecklich mächtig in dieser Zeit; er hat große Gewalt und große Macht. Denn der Herr hatīs ihm erlaubt, weil die Menschheit von Ihm abgewichen ist und viele, viele Heilige aus dieser Zeit hervorgehen werden, und weil der Sieg umso glorreicher sein wird, je fürchterlicher der Feind getobt haben wird. Zähneknirschend vor Wut bersten wird er, wenn der Siegestag herannaht, wo die Guten stehen werden mit der Siegesfahne über dem höllischen Drachen. Die Kirche Gottes wird alsdann neu aufblühen in herrlicher Pracht, und diejenigen, die gerettet sind, und dieses verstehen, werden mit Triumph die Tage genießen, die sie noch zu verbringen haben.“

Am Feste des heiligen Märtyrer Ignatius am 1. Februar 1897 sagte Jesus: „Sage es allen, die darum wissen, besonders den Priestern, daß sie sich vorbereiten auf einen großen Sturm. Stehe fest, denn viele, viele werden fallen.“
Am Palmsonntag 1897 sagte Maria: „Der Rosenkranz ist es, der diesen Hoffnungsstrahl hervorgezaubert, wodurch die Welt soll gerettet werden. Die Kirche muß aber den Weg wandeln, den Mein Sohn gewandelt ist, bis der Tag anbricht, wo Er Seine Feinde zerschmettern wird. Das Häuflein wird aber sehr zusammenschmelzen. Alsdann, wenn alles durchgekämpft ist, dann wird die Welt umgestaltet; man wird Ihm in Frieden dienen und niemand wird Seiner Kirche mehr entgegentreten. Freue dich, Meine Tochter, freue dich beizutragen zu dem herrlichen Sieg. Das Reich Gottes soll siegen über das Reich Satans. Du aber sollst das Werkzeug sein zu dem Anfang zu diesem Sieg.“

Am Freitag vor dem Weißen Sonntag 1897 sagte Jesus: „Je mehr du Mich lieben willst, desto tiefer mußt du eingehen in das Leben des Geliebten. Du mußt wissen, daß Meine Kirche zu einem neuen Leben erstehen soll, daß die Guten sollen ausgeschieden werden von den Gottlosen, und wenn es nun wirklich in Erfüllung gehen soll, was jedes mit Augen gesehen, und mit Händen greifen kann, daß die Zeit gekommen ist, wo es einen Umschwung geben muß, dann müssen freilich die Dinge eintreffen, die da Tag für Tag erscheinen in der Welt. Du mußt aber auch wissen, daß, wenn die Kirche und die Kinder der (katholischen) Kirche sollen zurückgeführt werden in ihren Ursprung, zur ursprünglichen Erneuerung, in der sie waren, dann müssen dieselben Zeiten kommen, (wie die waren), die damals über Meine Kirche gekommen sind. Ich, das Haupt, Meine Mutter, Meine Apostel und alle die ersten Christen müssen der Same sein zu dem neuen Christentum, das da über die ganze Welt soll ausgebreitet werden.“

Am Pfingstfest 1897 sagte Jesus: „Je mehr der Unglaube alles mit sich fortreißt, und je mehr die Fluten anschwellen zu einem Strom, desto deutlicher will Ich zu erkennen geben, wie schlimm die Zeiten sind und werden, wie schlimm die Dinge stehen und wie schrecklich der Ausgang, wenn Mein Volk nicht treu und fest im Kampfe steht. Darum, ihr Priester, euch habe Ich die Schlüsselgewalt übergeben, euch habe Ich Meinen Geist gegeben; wirket mit Ihm und durch Ihn. Führet die Schäflein herbei, die guten, die treuen, und spart keine Mühe und Sorgfalt. Denn es kommt die Zeit, wo der Hirte geschlagen, die Herde zerstiebt und zerstreut wird, wo die Schäflein sich flüchten, ein jedes für sich, und da brauchen sie Kraft und Mut, die armen Kinder Meines Herzens. Nicht lange mehr wird es anstehen und Meine Kirche wird einen Sturm erleben, desgleichen lang, lang, lang nicht mehr gewesen ist; ja der größte, der noch war und je sein wird, solange die Welt steht. Denn es soll eine Umwälzung geben, die Wende zu einem neuen, besseren Reich. Und weil in der ganzen Welt kein Staat, kein Dorf verschont sein wird, weil alles die Folge dieses Unglaubens, dieses Unglücks tragen muß, das da um sich gegriffen, darum wird das Wehgeschrei ein großes werden. Aber die Zeiten werden abgekürzt um des Gebetes derjenigen willen, die in der Trübsal feststehen.

Siehe, Meine Tochter, begreifst du jetzt, warum Ich dich in solche Tage hineinstellte, warum Ich dich mitten in den Wirrwarr des Tages hineinstellte, daß du nahezu daran bist zu erliegen und nicht weißt, wo aus und ein und wo du erschüttert an Mark und Bein, an Leib und Seele niedersinken möchtest? Trotzdem schone Ich nicht die Verhältnisse deines Körpers und deines Geistes, die gar nicht in der Lage sind, Mich zu empfangen und komme zu dir, du arme Kleine, die schwacher Kopf.

Siehe, das alles ist ja nur der Anfang des Jammers. So wie es jetzt bei dir ist am heutigen Tage, so wird es bald von einem Ende der Welt bis zum anderen sein, und jedes einzelne Glied Meiner Kirche wird nicht wissen, wo aus noch ein, weil es zusammenstürzen möchte inmitten des Jammers und der Trübsale. Und siehe, wenn Ich inmitten der Nacht aufstehen, um euch aufzuheitern und alle Trübsal zu verscheuchen, und wie in einem Augenblick alle Leiden wegzufegen, so werde Ich tun, wenn die Not am größten ist, wenn alles erschüttert ist auf dem ganzen Erdkreis. Dann werde Ich hineinsteigen inīs Schifflein Petri und alle, die ausgeharrt in all den Stürmen, die da über euch gekommen sind, und alle, die Mir treu geblieben sind, werden mit Mir sich vereinigen, und ein Schafstall und eine Herde wird werden in der ganzen Welt. Meine Kirche wird anfangen zu blühen und wird auf den Gipfel der höchsten Vollkommenheit gestellt werden, wenn alle Glieder der Kirche vollkommen und gereinigt sind; denn sie sind gereinigt worden in dem Schmelzofen der Leiden.

Und du, wie lange noch willst du dich fürchten? Weißt du nicht, daß du gestellt bist, vielen zur Belehrung und zur Erneuerung, daß du mitten in ein Volk gesetzt bist, mitten in die Welt, mitten hinein in das Treiben eines Wirtschaftslebens, damit niemand auf der Welt eine Ausrede hat und sagen kann: Ja, ich konnte das nicht, mein Beruf war dazu nicht angetan.

Allen Christen, allen Menschen, mögen sie stehen, wo sie wollen, jedem gebe Ich Meine Gnade, daß sie ausharren können, ein jeder an seinem Posten, wohin Ich ihn gestellt. Und weil so viele, viele zum Abfall kommen, weil viele zu Grunde gehen werden, und in all der Trübsal und Angst verzweifeln und untergehen in der Trübsal, darum sollt ihr, Meine treuen Kinder, zusammenstehen und nichts scheuen, um eure Mitschwestern und Mitbrüder anzueifern, ihnen Trost zuzusprechen, die Gefallenen aufzurichten, über all das wegzugehen, und solange der Atem noch ein- und ausgeht, solange sollt ihr die Hoffnung nicht sinken lassen. Deswegen sage Ich, was Ich hier am letzten Freitag gesagt: Priester und Laien, Kloster- und Weltleute, Familienväter- und -mütter, Kinder und Greise zusammen zu einem Bund, das ist der Liebesbund Meines göttlichen Herzens.“

Am 3. Freitag im September 1897 sagte Jesus: „Es scheint, als ob dieses schöne Gebäude Meiner Kirche mit all seiner Herrlichkeit von der Erde sollte verschwinden. Dem ist aber nicht so. Harrt nur aus, Meine Kinder, und ihr werdet sehen noch einen guten Teil davon, daß dieses Gebäude wieder hergestellt wird in herrlicher Pracht.“

Am Vorabend vor Fronleichnam 1898 sagte Maria: „Zweifelt nicht im Geringsten. Glückselig der Mensch, der im Glauben alles erfaßt, was ihn seinem Ziele näherbringen kann. Denn nur die fleischlich gesinnte Welt zweifelt, häkelt, das wäre nicht Gottes Wille, daß Er die Menschen aufmerksam macht, wenn große Gefahren drohen. Gottes Wille ist es, daß Er auch aufmerksam macht auf die großen Gefahren, die euch bedrohen von allen Seiten, und so wie Er immer getan, wird Er Seine treuen Kinder beschützen. Nehmt nur Lot, der unter den gottlosen Sodomitern wohnte, wie er durch einen Engel herausgeführt wurde aus diesen gottlosen Städten, er, der einzige mit seiner Familie, und bedenket, ob der Herr im Neuen Bund minder gut ist. Hat Er dies im Alten Bund getan - wenn Er auch Sein Volk züchtigte, hat Er es doch immer wieder beschützt und in seine Rechte nach getaner Buße eingesetzt - so wird Er auch all den treuen Kindern der katholischen Kirche tun, wenn sie auch um alle ihre Rechte kommen sollten. Er wird aber nicht lange das Recht in den Händen seiner Feinde lassen. Er wird ihnen das Zepter aus der Hand reißen und sie damit zerschlagen und alle Seine treuen Kinder wieder einsetzen in ihre Rechte. Dies sollen alle glauben. Auch diejenigen werden es glauben, die jetzt darüber spotten; aber sie werden es hart und bitter fühlen müssen. Tut, wie Mein Sohn euch befohlen.“

Am 1. Freitag im Juli 1898 sagte Maria: „So wird die Kirche siegen, siegen bis zu einem Grad, wie sie noch nie gesiegt, seitdem Mein Sohn sie gestiftet. Um des Mutes, des starken Mutes willen der Kämpfer und Streiter Meines Sohnes, der Priester der katholischen Kirche nämlich, zu deren Macht und Gewalt die höhere Macht und Gewalt Sich gestellt, werden die Feinde zurückstehen, zurückschrecken, und es wird nach überstandenem Kampf ein großer Friede herrschen unter meinem Volke, die Guten, die da ausgeharrt, werden, mit dem Siegespreis gekrönt, nicht wissen, wie ihnen ist vor Freude schon hienieden in diesem Leben, weil sie wissen, daß sie mitgekämpft und mitgelitten und den Lorbeer verdienen halfen, den die Kirche sich erkämpft. Mit einem Lorbeerkranz wird das Haupt der Kirche umwunden vor der ganzen Welt dastehen. Alle irdischen Mächte werden zu diesem Sieger emporblicken, Der da vor ihnen steht im lichtvollen Gewande, strahlend wie eine Sonne, deren Strahlen über die ganze Erde dahingehen und sich erstrecken. Sie werden bewundern die milden Augen dieses Fürsten, Der da im Lorbeer vor ihnen steht und werden sich fragen: Wie töricht waren wir, die wir es wagten, uns Ihm gegenüberzustellen, ja, Ihn zu unterjochen; wie töricht! Jetzt, da wir mit gebrochenem Herzen vor Ihm stehen, jetzt erst sehen wir es sein, aber zu spät. Und doch auch nicht zu spät, denn auf den Trümmern ihrer Reiche wird die Kirche erblühen und ein neues Reich aufgebaut und ihre Söhne werden in Frieden herrschen und regieren können, weil sie unter dem Zepter dieses großen Monarchen stehen; dieses Friedensfürsten.“

Am Feste Kreuzerhöhung 1898 sagte Jesus: „Sobald der Mensch anfängt, die Autorität zu verlieren, schwindet alles mit dieser Autorität. Der Mensch muß wissen, daß es etwas gibt, zu dem er mit Ehrfurcht hinauf schauen muß, und das bin Ich in erster Linie. Jeder Mensch, der da lebt unter der Sonne, muß mit Ehrfurcht zu Mir hinauf schauen. Und dieses vor allem Meine Diener, denen Ich Meine Gewalt gab. Sobald diese, Meine Diener, anfingen üppig zu werden, da schwand die Ehrfurcht. Denn je mehr sie sich an weltlichen Vergnügungen und großen Festlichkeiten beteiligten, desto weniger denken sie an Mich, desto mehr schreiben sie sich die Macht zu und die Ehre gebührt ihnen.

So kam allmählich das Übel in Meine Kirche. Es wurde Mir lauer gedient und Ich mußte Meine Gnade ihr entziehen, Ich mußte diese Macht ihr wieder abnehmen; deswegen entzog Ich ihr alle weltliche Macht. Sogar Meinem Diener, den Ich auf den Stuhl Petri gesetzt habe, Ich entzog ihm in den letzten Jahrzehnten, in denen Meine Diener jetzt leben, die auf dem Stuhl Petri sitzen, die weltliche Macht, die ihm von Rechtswegen gebührt, um Meiner Kirche zu zeigen, daß Ich sie strafe, weil sie durch diese weltliche Macht von Mir abgewichen ist. Ich will sie aber nur zur höchsten Blüte wieder führen. Es ist nur eine Strafe, mit der Ich sie eine Zeitlang züchtige. Ich will dem Stuhl Petri seine Rechte wieder geben, denn ihm gebührt sie zur Weltregierung, weil Er der höchste Herr sein soll in der ganzen weiten Schöpfung, zu dem alle übrigen Mächte ehrfurchtsvoll hinauf schauen müssen.

In Verbindung müßt ihr euch setzen, ihr Kaiser und Könige, ihr Herrscher der Welt, mit diesem, der da sitzt auf dem Stuhl Petri! Mit Ehrfurcht müßt ihr ihn fragen in Sachen, wo ihr nicht entscheiden könnt, wo ihr kopfschüttelnd dasteht. Ja, ja! Tun sie es nicht, dann wird die Zeit bald kommen, und sie ist schon da, wie Ich schon oft gesagt, daß Ich ihre Häupter zerschmettern werde am Felsen Petri. Was nutzt ihnen denn ihre Gewalt, wenn einer nach dem anderen fällt unter dem Dolche eines Bösewichts? Denn die Welt ist so überstreut mit Raubmördern, daß kein Mensch mehr sicher, weil der Glaube geschwunden ist. So wie sie an diejenigen gehen, die da im goldenen Geschmeide daher schreiten, so kommen sie auch noch an diejenigen, die da mit schwarzem, demütigen Gewande einhergehen, denn Thron und Altar sollen zugleich gestürzt werden. Die Kirche wird hineingestellt in die Welt nackt und bloß, auf sich allein angewiesen, auf Meine Macht. Aus nacktem Holz wird man sie schlagen. Deswegen ihr, Meine Diener, harret aus! Ihr, Meine Priester, übergoldet dieses Kreuz mit eurer Liebe, umfaßt es und klammert euch fest an dieses Kreuz, denn an diesem Kreuze werdet ihr siegen.“
 

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Leben für GOTT und sein Reich
Barbara Weigand im Urteil von Bischöfen und Priestern
Lebensbeschreibung Barbara Weigand
Tabernakel-Ehrenwache
Leibgarde Jesu Christi
Gebetsarmee Gottes - Eucharistischer Liebesbund
Tabernakel-Heiligster Ort der Kirche
In der Nachfolge des Kreuzes
Wo bleibe ICH nun, euer HERR und GOTT?
Die Wahrheit -Verteidigungsschrift
Leben für GOTT und sein Reich 2. Aufl.
DER AUFTRAG: Gegen das vergessen

 

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Rundbrief zum 72. Todestag
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